
Fahrrad-Roadtrip im Ain: Land der Kontraste und der Freiheit
, Von Thierry Bourgarel, 2 min Lesezeit

, Von Thierry Bourgarel, 2 min Lesezeit
Zwischen den 1000 Teichen der Dombes und den legendären Serpentinen des Grand Colombier ist das Ain ein einzigartiges Spielfeld für Radfahrer. Entdecken Sie unsere drei Lieblingsrouten, um dieses Département zwischen Lyon und dem Jura zu erkunden.
Wenn Sie nach einem Département suchen, das sowohl den genussvollen Radfahrer als auch den ehrgeizigen Kletterer zufriedenstellt, willkommen im Ain. Zwischen Lyon, Genf und den Jura-Bergen gelegen, bietet die "01" drei völlig unterschiedliche Atmosphären für einen unvergesslichen Roadtrip.
Dies ist der ideale Bereich, um Ihre Tour zu beginnen oder für eine Familienausfahrt. Die Dombes wird auch „Land der tausend Teiche“ genannt.
Die Atmosphäre: Perfekt flache Straßen, die sich zwischen den Gewässern schlängeln. Es ist ruhig, wild und sehr beruhigend.
Der unverzichtbare Stopp: Der Vogelpark in Villars-les-Dombes.
Der Tipp: Vorsicht vor Gegenwind! Auf diesen offenen Plateaus kann Éole Ihr bester Freund oder Ihr schlimmster Feind sein.
Wechsel der Kulisse. Hier beginnen die Ausläufer des Jura. Das Relief wird ernsthafter und die Landschaften spektakulär.
Die ultimative Herausforderung: Der Grand Colombier. Er ist der „Riese“ des Ain, berühmt geworden durch die Tour de France. Mit seinen vier Anstiegsseiten ist er ein gefürchteter Pass mit atemberaubendem Blick auf den Lac du Bourget und die Alpen.
Die Belohnung: Die Wasserfälle (wie der von Glandieu) und die Weinberge des Bugey für eine wohlverdiente Pause.
Der Süden des Départements wird vom Rhône begrenzt. Die ViaRhôna, diese berühmte Radroute, die den Genfersee mit dem Mittelmeer verbindet, durchquert das Ain über viele Kilometer.
Das Profil: Ein sicherer Grüner Weg, fernab vom Autoverkehr, ideal für Radreisen mit Gepäcktaschen.
Der charmante Stopp: Pérouges. Dieses mittelalterliche, auf einem Hügel gelegene Dorf (eines der schönsten Frankreichs) ist den kleinen Umweg und die Mühe, seine Kopfsteinpflaster zu erklimmen, absolut wert.
Man fährt nicht durchs Ain, ohne seine Küche zu ehren. Sie ist der lokale Treibstoff für Radfahrer:
Das Bresse-Huhn: Das einzige AOC-Geflügel der Welt, perfekt für Proteine.
Die Galette von Pérouges: Ein Zucker-Butter-Kuchen, der Ihnen Energie für 50 km zurückgibt.
Der Comté: Hergestellt im oberen Bugey, ist er der unverzichtbare Snack in der Trikottasche.
Antrieb: Wenn Sie den Bugey planen, wählen Sie eine Kassette mit großem Ritzel (32 oder 34 Zähne). Die Steigungen überschreiten oft 12 %.
Hydration: Im Sommer kann es in der Dombes sehr heiß werden und Schattenplätze sind selten. Planen Sie zwei große Trinkflaschen ein.
Beleuchtung: Die Tunnel in den Schluchten des Bugey können dunkel sein. Eine starke Rückleuchte ist unverzichtbar.
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