Road Trip en Irlande : À la conquête de l’Île d’Émeraude à vélo

Roadtrip in Irland: Mit dem Fahrrad die Smaragdinsel erobern

, Von Thierry Bourgarel, 3 min Lesezeit

Bikepacking auf dem Wild Atlantic Way, Rundtour am Ring of Kerry oder Familienausflug auf den Greenways? Entdecken Sie unseren umfassenden Guide für eine unvergessliche Fahrradtour in Irland: legendäre Routen, Ausrüstungstipps und Tricks, um das berühmte Wetter zu meistern.

Roadtrip in Irland: Die Eroberung der Smaragdinsel mit dem Fahrrad

Irland ist kein Reiseziel, es ist ein Versprechen. Das Versprechen von atemberaubenden Klippen, geformt vom Atlantik, mystischen Heidelandschaften, in denen Grün in tausend Nuancen schimmert, und der herzlichen Gastfreundschaft eines Pubs nach einem anstrengenden Tag.

Für Radreisende ist Irland die ultimative Herausforderung. Es ist das pure Abenteuer, bei dem man Teil einer sich ständig verändernden Landschaft wird. Soll man die wilde Westküste wählen oder die ruhigen Greenways im Landesinneren? Wie geht man mit dem legendären Wetter um? Hier ist unser Guide für einen unvergesslichen Roadtrip auf zwei Rädern.


1. Die Wild Atlantic Way: Die Küstenepos (2.500 km)

Es ist die längste ausgeschilderte Küstenstraße der Welt und der absolute Traum jedes Bikepackers auf der Suche nach Weite.

  • Die Atmosphäre: Sie verläuft entlang der gesamten Westküste, vom Donegal im Norden bis zum County Cork im Süden. Es ist rau, es ist schön, es ist der Atlantik direkt im Gesicht.

  • Unverzichtbare Etappen:

    • Das Connemara: Radeln zwischen Seen und den Bergen der "Twelve Bens", mit nur dem Wind und ein paar Schafen als Geräuschkulisse.

    • Die Cliffs of Moher: Ein spektakulärer Fahrrad-Eintritt mit dem Ozean zu Füßen.

    • Die Dingle-Halbinsel: Die Sky Road bietet unglaubliche Ausblicke auf die vorgelagerten Inseln.

  • Die Herausforderung: Das Gelände ist „beinbrechend“ (steile Anstiege auf kurzen Strecken) und Gegenwind kann sehr ermüdend sein. Aber jede Kurve belohnt.

2. Der Ring of Kerry: Der Klassiker neu entdeckt

Es ist die bekannteste Rundstrecke Irlands, gelegen im County Kerry.

  • Die Distanz: Etwa 179 km, ideal für eine Tour von 3-4 Tagen.

  • Die Atmosphäre: Ein Konzentrat Irlands: bunte Dörfer, Sandstrände und Bergpässe.

  • Das Highlight: Die Durchfahrt durch den Gap of Dunloe. Es ist ein schmaler und spektakulärer Gletschertal. Expertentipp: Erreichen Sie Ladies View zum Sonnenuntergang für einen unvergesslichen Blick auf die Seen von Killarney.

3. Die Greenways: Irland „Slow Travel“

Für diejenigen, die Ruhe, Sicherheit und geringe Steigungen bevorzugen, entwickelt Irland ein wunderschönes Netz sicherer Greenways auf ehemaligen Bahntrassen.

  • Die Great Western Greenway: 42 km zwischen Westport und Achill Island (County Mayo). Sie führt durch Berg- und Küstenlandschaften, ohne je ein Auto zu kreuzen. Perfekt für Familien.

  • Die Waterford Greenway: 46 km im Südosten, vorbei an alten Viadukten und Tunneln.


Praktischer Überlebensguide für Irland mit dem Fahrrad

Eine Reise durch Irland erfordert etwas spezielle Vorbereitung. Hier ist, was man wissen sollte:

1. Das Wetter: Die „4 Jahreszeiten an einem Tag“

Das ist kein Mythos. In Irland regnet es nicht ständig, aber es kann jederzeit regnen. Der Schlüssel ist das Schichtenprinzip: Merino-Unterhemd, leichte Fleecejacke und vor allem eine hervorragende wasserdichte und atmungsaktive Regenausrüstung.

2. Die Fahrweise: Links fahren

Das erfordert in den ersten Kilometern etwas Umstellung, besonders an Kreisverkehren. Seien Sie aufmerksam. Die Nebenstraßen sind schmal, und die irischen Autofahrer sind meist sehr höflich, aber man muss sichtbar bleiben.

3. Die Ausrüstung: Robustheit geht vor

Irische Straßen können einen rauen Belag haben.

  • Reifen: Bevorzugen Sie breite Reifen (Gravel- oder robuste Trekkingreifen) mit Pannenschutz.

  • Antrieb: Auch wenn die Höhenmeter moderat sind, sind die Steigungen steil. Planen Sie kleine Übersetzungen ein.


Fazit: Das Abenteuer wartet auf Sie

Ein Roadtrip in Irland ist eine Erfahrung, die man nicht unversehrt verlässt. Man gewinnt Muskeln, eine „atlantische“ Bräune und vor allem Erinnerungen von roher Schönheit. Es ist totale Freiheit, im Rhythmus der Pedale, in einer der schönsten Landschaften Europas.

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